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Erdungsanlagen

 

Was ist eine Erdungsanlage und welche Möglichkeiten der Verlegung gibt es?

 

Erdungsanlagen dienen dem Übergang des Blitzstromes in das Erdreich.

Der Blitz soll möglichst schnell auf die Erdung verteilt werden. Eine ordnungsgemäße Erdungsanlage ist die Grundlage für die Blitzschutzanlage und die Elektroinstallation.

Vor Einbringung der Erdung wird eine genaue Messung des Objekts und der Gegebenheiten vorgenommen und über alle Möglichkeiten informiert.

  

Es gibt folgende Varianten:

 

 

Bei einem Neubau ist ein Fundamenterder die sinnvollste und günstigste Lösung!

 

Das Fundament muss eine erdfühlige Verbindung zum Erdreich aufweisen (diverse Dämmungen und Abdichtungen sowie Folien sind eine Unterbrechung der Erdfühligkeit).

Je nach Größe des Fundamentes wird aufgrund der Blitzschutzklassenberechnung die erforderliche Erderlänge errechnet.

 

Oberflächenerder

Tiefenerder

Fundamenterder


Welche  Normen gelten und Materialen dürfen verwendet werden?

 

Die notwendigen Normen für eine Erdungsanlage sind:

 

1.) ÖNORM E 2790

2.) ÖVE/ÖNORM E 8014 1-3

 

Für die Erdleitung im Erdreich wird Rundstahl Niro V4A verwendet. Ebenso wichtig dafür sind die Klemmanschlüsse, welche auch in Niro V4A ausgeführt werden müssen.

Für die Verlegung der Erdungsanlage im Fundament kann verzinkter Stahldraht oder Stahldraht blank
10 mm verwendet werden.

Der Übergang vom Fundament zu Luft ist ebenfalls in Niro V4A erforderlich. 

 

Blitzschutzmaterial

Schlaggerät

Tiefenerderstäbe


Welche Unterlagen müssen vorhanden sein?

 

Jede Firma, welche die Erdung verlegt, ist dazu verpflichtet, eine sorgfältige Dokumentation zu liefern:

Die Lage des gesamten Fundamenterders ist mittels eines Erdungsplanes sowie mit Fotos festzuhalten.

Nach Abbinden des Betons ist der Erdungswiderstand mit einem genormten und geeichten Messgerät vorzunehmen. Dies ist nach ca. 28 Tagen der Fall und die Messwerte sind in das Anlagenbuch aufzunehmen bzw. ist ein Erdungsprotokoll zu erstellen.

 

Zu einer vollständigen Erdungsanlage gehört eine Dokumentationsmappe, diese umfasst: