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Erdungsanlagen

Die dafür notwendigen Normen sind:

1.) ÖNORM E 2790

2.) ÖVE/ÖNORM E 8014 1-3

Bereits die richtige Erdungsanlage spielt dabei eine große Rolle.

Welches Material kann ich verlegen?

Wie viele Erdungsfahnen sind für mein Objekt notwendig?

Welche Unterlagen müssen dafür vorhanden sein?


Wir möchten Sie gleich darauf hinweisen, dass die Erdung bereits die Grundlage für die Blitzschutzanlage und die Elektroinstallation ist.

Für die Erdleitung im Erdreich wird Rundstahl Niro V4A verwendet. Ebenso wichtig dafür sind die Klemmanschlüsse, welche auch in Niro V4A ausgeführt werden müssen.

Für die Verlegung der Erdungsanlage im Fundament kann verzinkter Stahldraht oder Stahldraht blank DM 10 mm verwendet werden.

Der Übergang vom Fundament zu Luft ist ebenfalls in Niro V4A erforderlich.

Das Fundament muss eine erdfühlige Verbindung zum Erdreich aufweisen (diverse Dämmungen und Abdichtungen sowie Folien sind eine Unterbrechung der Erdfühligkeit).

Je nach Größe des Fundamentes wird aufgrund der Blitzschutzklassenberechnung die erforderliche Erderlänge errechnet.

Jede Firma, welche die Erdung verlegt, ist dazu verpflichtet, eine sorgfältige Dokumentation zu liefern:

Die Lage des gesamten Fundamenterders ist mittels eines Erdungsplanes sowie mit Fotos festzuhalten.

Nach Abbinden des Betons ist der Erdungswiderstand mit einem genormten und geeichten Messgerät vorzunehmen. Dies ist nach ca. 28 Tagen der Fall und die Messwerte sind in das Anlagenbuch aufzunehmen bzw. ist ein Erdungsprotokoll zu erstellen.

Zu einer vollständigen Erdungsanlage gehört:

Eine Dokumentationsmappe, diese umfasst: